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Veranstaltung

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Akkreditierungsnummer:2767202017001810003
Titel der Veranstaltung: „Widerstand“ und „ongoing abuse“ bei Patient_innen mit komplexen dissoziativen Störungen und die Auswirkungen auf den therapeutischen Prozess
Kategorie der Veranstaltung gem. FOB-PTK-HH:Theorie-Praxis-Seminar
Organisation:fortschritte Hamburg
Referent/wiss. Leiter:Suzette
 
Angaben zur Fortbildungsveranstaltung - Inhalt
Inhalt der Veranstaltung:Jede_r Therapeut_in hat eine_n "schwierigen Patient_in" erlebt, der/die Gefühle wie Schuldgefühle, Wut, Scham, Demütigung, Hilflosigkeit und Inkompetenz hervorbringt und nahezu allen Anstrengungen des Fortschritts zu widerstehen scheint. Angesichts des massiven Widerstandes kann sich der/die Therapeut_in in die zerstörerische Verstrickung oder Distanzierung mit dem/der Patienten_in zurückziehen. Der/die "schwierige" Patient_in kann typischerweise extreme Probleme mit folgenden Themen haben: (1) chronische Verteidigung gegen die wahrgenommene relationale Bedrohung (z. B. Kritik, Ablehnung, Aufgabe oder Engagement und Kontrolle); (2) chronische Verteidigung gegen innere Erfahrung (z. B. Affekte, Erkenntnisse, körperliche Empfindungen, Wünsche, Bedürfnisse); Und (3) Schwierigkeiten bei der Selbstregulierung. Hinzu kommt häufig das Erkennen, dass Missbrauch und Ausbeutung anhalten, was die Therapie komplizierter macht. Zunächst muss der/die Therapeut_in lernen, das Verhalten des/der Patient_in empathisch zu verstehen und mit Reflexion statt mit Reaktion zu antworten. Diese reflektierende Haltung ist eine Behandlungsstrategie und ebnet den Weg für weitere Interventionen. In dieser Fortbildung werden die hilfreichen Strategien für Therapeut_in und Patient_in ausführlich diskutiert und vermittelt. Am ersten Tag werde ich mich auf chronischen Widerstand und "Therapie untergrabende Verhaltensweisen" konzentrieren. Hierbei wird das Rollenspiel die wichtigste Art der Vermittlung sein und die Teilnehmer_innen werden ermutigt, ihre Fälle einzubringen. Am zweiten Tag wird das Thema des andauernden Missbrauchs (insbesondere durch organisierte Tätergruppen) im Zentrum stehen, mit all den Auswirkungen auf Patient_in, Therapeut_in und den gesamten therapeutischen Prozess. Suzette Boon versteht Deutsch, wird aber Englisch sprechen. Eine Dolmetscherin begleitet die Fortbildung.
Wissenschaftlich anerkanntes Verfahren gem. PsychThG oder wissenschaftlich begründet:ja
Anwendungsbereich der Veranstaltungsinhalte:psychotherapeutische Konzeptionen, psychotherapeutische Praxis, psychotherapierelevante und benachbarte Wissenschaftsgebiete
Zielgruppe(n):Andere Berufsgruppen, psychologische und ärztliche PsychotherapeutenInnen, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutenInnen
 
Zeitangaben
Termine:
Termin 1:16.02.18-17.02.1812:30-16:30
Vermerk:
Fortbildungseinheiten:1
 
Angaben zum Veranstaltungsort
Institution:pro familia Landesverband Hamburg e.V.
Straße:Seewartenstraße
PLZ/Ort:20459
Anmeldetelefon:040/87504469
Email:info@fortschritte-hamburg.de
Internet:www.fortschritte-hamburg.de
 
Angaben zur Veröffentlichung
Maximale Teilnehmeranzahl:
Teilnahmegebühr:ja
Gebühr pro Teilnehmer:375
Sonderregelungen: