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Forschungsvorhaben

In diesem Bereich werden Informationen und Links zu externen Forschungsprojekten, die das Thema psychotherapeutische Versorgung fokussieren, vorgestellt.


wissenschaftliches Netzwerk BEAM-Net
Studie zu Einstellungen gegenüber Körperkonfrontation zur Behandlung einer Körperbildstörung in der psychotherapeutischen Praxis
Ein Forschungsverbund der Universitäten Osnabrück, Tübingen und Freiburg untersucht die Wirkmechanismen der Körperkonfrontationstherapie bei Körperbildstörungen. Sowohl ambulant aus auch stationär tätige Psychotherapeut*innen werden zur Teilnahme an einer Online-Befragung aufgerufen. Weitere Informationen zur Studie können folgendem Flyer entnommen werden Flyer_BEAM_Umfrage.pdf (PDF, 422 kb)



Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Medizinische Psychologie
Studie zum Umgang mit Mehrsprachigkeit in der ambulanten Psychotherapie
Tagtäglich werden viele verschiedene Anforderungen an Sie und Ihre Tätigkeit gestellt. Der Umgang mit unterschiedlichsten Bedürfnissen, Thematiken und Hintergründen allein erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität. Die Behandlung bestimmter Patientengruppen kann darüber hinaus mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden sein, den Sie als einzelne*n Behandler*in nur schwer oder gar nicht bewältigen können. So ist beispielsweise die Behandlung von nicht deutschsprachigen Patient*innen nicht selten von sprachlichen und kulturellen Verständigungsschwierigkeiten geprägt. Zu Überwindung der sprachlichen Barrieren können rein theoretisch Sprachmittler*innen genutzt werden. In der Praxis aber ergeben sich hier eine Menge Schwierigkeiten, Genau an dieser Stelle setzt die Studie an. Wir möchten gerne mehr darüber erfahren, welche Hindernisse Sie in Hinblick auf eine mögliche Zusammenarbeit mit Sprachmittler*innen persönlich kennen oder wahrgenommen haben und welche Bedenken bestehen bleiben, um hier die Barrieren in der psychotherapeutischen Versorgung besser verstehen zu können. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt der Arbeitsgruppe Psychosoziale Migrationsforschung am Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf können Sie dem folgenden Flyer entnehmen.Flyer_Umgang_mit_Mehrsprachigkeit.pdf (PDF, 135 kb)



Prof. Dr. Katrin Kliegl, HSD Hochschule Döpfer GmbH, Standort Regensburg
Erfahrungen von Psychotherapeut*innen bei der Anwendung von Videosprechstunden
Mittels einer wissenschaftlichen Studie, die von Prof. Katrin Kliegl, Regensburg, durchgeführt wird, soll eine möglichst breite Abbildung der Erfahrungen der niedergelassenen Kolleg*innen mit dem Einsatz von Videosprechstunden erhoben werden. Darauf aufbauend sollen u.a. wahrgenommene Möglichkeiten und Grenzen der psychotherapeutischen Behandlung mittels Videosprechstunde strukturiert gesammelt und auch Unterstützungsbedarfe deutlich gemacht werden. Den Online-Fragebogen können Sie unter folgendem Link einsehen: hs-doepfer.limequery.net/962352
Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie auch unter: www.hs-doepfer.de/forschung/forschungsprojekte



Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Bewertung Videokommunikation in ambulanter Psychotherapie
In dieser von Dr. Judith Peth (UKE) konzipierten Studie sollen u.a. die Gründe für die Nutzung bzw. Nicht-Nutzung von Videokommunikation und die Auswirkungen auf die therapeutische Beziehung erforscht werden. Dabei soll sowohl die Perspektive der Psychotherapeut*innen als auch der Patient*innen zum Tragen kommen. Zur Studienteilnahme (Dauer ca. 15 Minuten) geht es über diesen Link: www.limesurvey.uni-hamburg.de/index.php/874785?lang=de Weitere Informationen zur Studie können folgendem Flyer entnommen werden Flyer_Videokommunikation.pdf (PDF, 195 kb)



Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie
Studie zur CSBD am UKE
In der ICD-11 wird erstmalig die Diagnose Compulsive Sexual Behavior Disorder (CSBD) aufgeführt. Die CSBD ist gekennzeichnet durch wiederholte, intensive Beschäftigung mit sexuellen Aktivitäten in einer Intensität, dass andere wichtige Lebensbereiche vernachlässigt werden. Dies führt zu einem Leidensdruck und wird von den Betroffenen selbst als nicht kontrollierbar erlebt. Nach aktuellen Studien haben ca. 7% der Frauen in der Vergangenheit ihr sexuelles Verhalten als nicht ausreichend kontrollierbar erlebt und ca. 1% der Frauen verspürt hierdurch einen Leidensdruck. Frauen mit CSBD sind auch gefährdeter für sexuell übertragbare Infektionen und andere gesundheitsbezogene Risiken. Während Männer mit CSBD sich regelmäßig an die Ambulanz wenden, tauchen Frauen bisher in der Versorgung nur selten auf. Das Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des UKE möchte daher eine Studie durchführen, in der diese Patientinnengruppe genauer untersucht und eventuelle Behandlungshürden identifiziert werden. Da die Patientinnengruppe schwierig zu erreichen ist, wäre es eine große Hilfe, wenn Kolleg*innen die ggf. Patientinnen mit dieser Störung ambulant behandeln, über die Studie informiert werden würden. Eine bereits laufende Behandlung schließt eine Studienteilnahme nicht aus. Weitere Informationen zur Studie können folgendem Flyer entnommen werden.
Flyer_Zwanghaftes_Sexualverhalten.pdf (PDF, 1516 kb)
Bei Interesse können Sie mit dem Institut Kontakt über die E-Mail-Adresse csbd@uke.de aufnehmen.


Prof. Jörg Fegert, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Universitätsklinikum Ulm
Projekt "STAR TRAIN"
Sehr geehrte Damen und Herren, unter der Förderung des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) werden an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm unter Leitung von Prof. Jörg M. Fegert momentan Fortbildungsangebote für Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen zum leitliniengerechten Umgang mit nicht-suizidalem selbstverletzenden Verhalten (NSSV) entwickelt, an welchen während der Projektlaufzeit kostenlos teilgenommen werden kann. Studien im deutschsprachigen Raum zeigen, dass sich ca. 4% der 15-jährigen Schüler*innen mindestens fünf Mal innerhalb des letzten Jahres selbst verletzt haben und dass NSSV im Jugendalter häufig mit anderen psychischen Störungen einhergeht, welche sich auch im weiteren Lebensverlauf zeigen können. Angesichts der hohen klinischen Bedeutung von NSSV ist es wichtig, dass Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen, die in der Primärversorgung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen tätig sind, wissen, wie betroffene Jugendliche adäquat behandelt werden können. Seit 2015 liegen klinische Behandlungsleitlinien für den Umgang mit nicht-suizidalem selbst­verletzendem Verhalten (NSSV) im Kindes- und Jugendalter vor. Das Projekt STAR - Train (www.train.star-projekt.de) verfolgt den Ansatz, die verfügbaren Behandlungsleitlinien für den Umgang mit nicht-suizidalem selbstverletzendem Verhal­ten im Kindes- und Jugendalter verstärkt in die klinische Praxis zu bringen - das heißt, Wissen über die Behandlung von NSSV an Behandler*innen weiterzugeben und die Dissemination dieses Wissens zu beforschen. Dazu wird der Inhalt der klinischen Versorgungsleitlinie sowie deren Anwendung in drei verschiede­nen Formaten (Broschüre; Online-Kurs; Blended-Learning, d.h. Online-Kurs plus ergänzender halbtägiger Workshop) aufbereitet und deren Effektivität in einem begleitendem Forschungsde­sign untersucht. Weitere Informationen über die geplanten Angebote finden Sie auf der Website www.train.star-projekt.de sowie im beiliegendem Flyer. Im Rahmen einer ca. 10-minütigen-Online-Befragung wird außerdem der aktuelle Stand und Bedarf von Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zum Umgang mit Jugendlichen mit NSSV erhoben. Die Befragung ist unter folgendem Link zugänglich: befragungen.elearning-kinderschutz.de/index.php/218395/lang-de Wir würden uns freuen, wenn Sie die Zeit finden, an dieser Befragung teilzunehmen. Bei Fragen zum Projekt können Sie das Projektteam gerne unter train@star-projekt.de kontaktieren. Den Link zum Kontaktformular finden Sie auch auf der Projektwebsite oben rechts.
Weitere Informationen zu der Studie erhalten Sie hier:
Projektflyer_STAR-Train.pdf (PDF, 217 kb)



Prof. Dr. Hanna Christiansen, Phillips-Universität Marburg, AG Klinische Kinder- und Jugendpsychologie
Studie "Psychotherapeutische Versorgung traumatisierter Kinder und Jugendlicher"
Liebe (Kinder- und Jugendlichen-) Psychotherapeutinnen und -Therapeuten (in Ausbildung), Liebe Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie (in Weiterbildung),

Wir möchten Sie bitten, an unserer Studie teilzunehmen, die in der Arbeitseinheit Kinder- und Jugendpsychologie am FB Psychologie der Philipps-Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Hanna Christiansen durchgeführt wird. Sie beschäftigt sich mit der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen nach traumatischen Erlebnissen in Deutschland. Mögliche Ansatzpunkte zur Verbesserung der Versorgungssituation dieser besonders bedürftigen Zielgruppe sollen durch diese Online-Erhebung identifiziert werden.

Die Beantwortung des Online-Fragebogens dauert 15-30 Minuten. Alle Studienteilnehmer*innen haben die Möglichkeit, an einem GEWINNSPIEL teilzunehmen. Der Hauptgewinn ist entweder ein Wellnesswochenende im Wert von maximal 500€ oder die Übernahme der Teilnahmegebühr eines nationalen Kongresses im Wert von maximal 500€. Sie können entscheiden, welche Option Sie wählen. Darüber hinaus verlosen wir fünf Bücher zur Traumatherapie von Kindern und Jugendlichen.

Der Link zur Umfrage: www.soscisurvey.de/test160514/

Die Umfrage ist anonym. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und kann jederzeit ohne Angaben von Gründen beendet werden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Link zur Umfrage mit Ihren Kolleginnen und Kollegen teilen! Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Viele Grüße, Katharina Louisa Schulte (M.Sc. Psych) und Katharina Mladek (M.Sc. Psych)



Thomas Bock, Martin Wittzack, Rica Bredthauer, Hamburg
Studie "Einstellungen von Psychotherapeuten*innen zur Kooperation in zentralisierten Netzwerken"
In dieser Studie, die von RECOVER und EmPEERie (Empower Peers to research), der AG für sozialpsychiatrische und partizipative Forschung, unterstützt wird, möchten die Forscher*innen mit ambulant tätigen Psychotherapeut*innen Interviews führen, in denen drei Fragestellungen behandelt werden sollen: Welche Art Netzwerke wären für Sie hilfreich? Was benötigen Sie für eine Psychotherapie mit Schwer-Erkrankten? Was wissen/halten Sie von Peer-Support/Genesungsbegleitung?
Weitere Informationen zu der Studie erhalten Sie hier:
Anschreiben Psychotherapeuteninnen.pdf (PDF, 88 kb)
Flyer-EmPEERie-Forschungsprojekt.pdf (PDF, 25 kb)



Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V.
Studie "Peers als Adressatinnen und Adressaten von Disclosure und Brücken ins Hilfesystem"
In dieser Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) geht es um das Anvertrauen ("Disclosure") und Sprechen über sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend mit Gleichaltrigen ("Peers"). Aus aktuellen Studien ist bekannt, dass Jugendliche, die sexuelle Gewalt erfahren, sich in erster Linie Gleichaltrigen anvertrauen und nicht erwachsenen Vertrauenspersonen. Durch die Studie soll erforscht werden, welche Implikationen dies für die Prävention und für das Hilfesystem haben könnte.
Weitere Informationen zu der Studie erhalten Sie hier:
Informationsblatt_Projekt DJI.pdf (PDF, 97 kb)
Aufruf zur Teilnahme_DJI_peers.pdf (PDF, 725 kb)
DJI_Flyer_Mädchen.pdf (PDF, 627 kb)
DJI_Flyer_Jungen.pdf (PDF, 1112 kb)



Universitätsklinikum Ulm
PORTA - Ein internetbasiertes Tool zur Belastungseinschätzung bei minderjährigen Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen
Das Universitätsklinikum Ulm hat das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Projekt PORTA ins Leben gerufen - ein onlinebasiertes Tool zur Belastungseinschätzung bei minderjährigen Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung. Ziel ist die Erprobung des online-basierten Screening-Tools für medizinische und therapeutische Berufe, das die unkomplizierte, schnelle Erfassung einzelner Belastungsfaktoren bei minderjährigen Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung ermöglichen soll.
An der Studie teilnehmen können weibliche und männliche geflüchtete Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren sowie Kinder und Jugendliche, die Französisch, Arabisch, Englisch, Dari/Fasi, Tigrinya, Pashto, Somali oder Deutsch sprechen.
Weitere Informationen sowie den Link zu der Studie erhalten Sie hier:
Flyer PORTA.pdf (PDF, 91 kb)



UKE - Institut und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
COMET-Studie - Integrierte und gestufte Versorgung psychischer Erkrankungen durch Überwindung sektoraler Behandlungsbarrieren: Behandlungskonzept
COMET (Collaborative and Stepped Care in Mental Health by Overcoming Treatment Sector Barriers) ist ein für drei Jahre (bis 2020) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Versorgungsforschungsprojekt, mit dem die Versorgung von Menschen mit Depressionen, Angststörungen, somatoformen und alkoholbezogenen Störungen verbessert werden soll. Es baut auf den zahlreichen Vorarbeiten aus psychenet - dem Hamburger Netz psychische Gesundheit von 2011-2015 auf.
Ziel ist es, durch die Elemente der integrierten und gestuften Versorgung die Nutzung vorhandener Ressourcen bedürfnis- und bedarfsorientiert zu optimieren und so den Betroffenen einen bedarfsgerechten Zugang zur Versorgung zu erleichtern. Für die leitliniengerechte Behandlung und zur engeren Kooperation an der Behandlung Beteiligter wird ein Netzwerk aus hausärztlichen, psychotherapeutischen, psychiatrischen, psychosomatischen und (teil-)stationären Behandlerinnen und Behandlern aufgebaut. Sie profitieren von regelmäßigen Qualitätszirkeln (inkl. Fortbildungspunkte), vom Austausch im Netzwerk sowie von finanziellen Aufwandsentschädigungen für die Aufnahme von Patientinnen und Patienten, für Monitoring-Termine, die Teilnahme an den Qualitätszirkeln des Netzwerks und telefonische Fallkonsultationen. Teil des COMET-Netzwerks können alle in der vertragspsychotherapeutischen Versorgung zugelassenen Behandlerinnen und Behandler werden.
Wir möchten Sie herzlich einladen, Teil dieses Netzwerks zu werden! Weitere Informationen finden Sie hier: Flyer_COMET.pdf (PDF, 3280 kb)
Zudem möchten wir allen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten danken, die bereits Teil des COMET-Netzwerks geworden sind!
Haben wir Ihr Interesse geweckt, Teil unseres Netzwerks zu werden? Melden Sie sich gerne bei Kerstin Maehder (M. Sc. Psychologie) unter Tel.: +49 (0) 40 7410 55575 oder per Mail an: k.maehder@uke.de.


Universität Hamburg
Hürden und Erleichterungen in der ambulanten Psychotherapie von Patientinnen und Patienten mit Psychose.
Teilnehmen können alle niedergelassenen Psychologischen und Ärztlichen Psychotherapeuten in Hamburg.
Über diesen Link geht es zur Umfrage

Zugehörige Dateien:
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